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Prof. Norton Mezvinsky zu Besuch in Luxemburg
Prof. Norton Mezvinsky, Emeritus der Central State University of Connecticut und Präsident des International Council for Middle East Studies, eines think tanks in Washington, D.C., besuchte Luxemburg vom 29. Februar bis zum 6. März 2016.
Er hielt Vorträge im Cercle Munster zur Situation in Israel, an der Universität Luxemburg zum IS und an der LSRS zur Lage in Syrien.

- Prof. Mezvinsky zu Besuch an der LSRS (v.l.n.r.):
Prof. Jean Ehret, Prof. Norton Mezvinsky, Prof. Gerhard Beestermöller
Mezvinsky glaubt, dass es für Palästina keine zwei Staatenlösung geben wird. Israel hat mittlerweile über 500.000 Menschen in den besetzten Gebieten angesiedelt. Die Zukunft sieht er in einem säkularen Staat für alle dort lebenden Menschen. Im Kern geht es in der Auseinandersetzung mit dem IS nicht um die Frage nach den erfolgversprechenden Mitteln für dessen Bekämpfung, weil immer Gruppen entstehen werden, solange nicht innerislamisch mit Verbindlichkeit geklärt wäre, was als islamisch gelten könne und was nicht.
In Blick auf Syrien befürchtet Mezvinsky eine Auflösung des bisherigen Staatsgebiets. Den Vorträgen schlossen sich jeweils äußerst lebhafte Diskussionen an.
Den Besuch rundete ein Empfang in der amerikanischen Botschaft durch die Gesandte Alison Shorter-Lawrence ab, die die Botschaft bis zur Ernennung eines neuen Botschafters leitet.

- Foto v.l.n.r.: Prof. Jean Ehret, Frau Gesandte Alison Shorter-Lawrence, Prof. Norton Mezvinsky,
Prof. Gerhard Beestermöller, Frau Dipl. Kff. Andrea Beestermöller

