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Jesus aus jüdischer Sicht
Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka
Die Luxembourg School of Religion & Society hatte zu einem Vortrag mit Gespräch mit Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka am 22. März 2017 ins Centre Jean XXIII eingeladen.
Die Fähigkeit des Referenten, wissenschaftliche Genauigkeit, Verständlichkeit und Humor in eloquenter Weise zu verbinden, hat den Vortrag „Jesus aus jüdischer Sicht“ zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Es hat sich gezeigt, dass das Thema nicht bloß von theologischem Interesse ist, sondern in gewisser Weise ein durchaus politisches Problem behandelt. Denn Fragen nach Dominanz und Wahrheit sind keineswegs ein innerreligiöses Problem, sondern berühren menschliche Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart.
Walter Homolka ist Rabbiner, seit 2002 Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam (des ersten Rabbinerseminars in Deutschland seit der Schoah) und seit 2014 Professor für Jüdische Religionsphilosophie an der School of Jewish Studies an der Universität Potsdam. Nach seinem Studium der Theologie, Philosophie und Judaistik an der LMU München promovierte er 1992 am King’s College London mit einer Arbeit über Rabbiner Leo Baeck und den deutschen Protestantismus. 2015 folgte eine zweite Promotion über die jüdische Leben-Jesu-Forschung als postkoloniales Phänomen und ihre Auswirkungen auf den jüdisch-christlichen Dialog.
Einen Beitrag von Prof. Homolka zum Thema finden Sie hier…
Buch zum Thema:
Walter Homolka, „Jesus von Nazareth im Spiegel jüdischer Forschung“, Berlin 2010.
- S’émouvoir de l’altérité de l’autre
- Danser avec Dieu : une introduction au Soufisme
- Der nahe Osten am Abgrund – Die syrische Tragödie als Paradigma einer gescheiterten Region
- Religionsfreiheit: Chance für das Individuum und Herausforderung für Religionsgemeinschaften
- Qu’est-ce que c’est le vrai dialogue ?

