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Rückblick 2016
9. November 2016

„Ich liebe Dich und was ich dir noch sagen will…“

Formationstag der Animateure für Ehevorbereitungskurse am 22.10.2016

Eberhard Driesler, Pastoralreferent und Diplom-Psychologe führte die Animateure am Vormittag in Grundsätze der Kommunikation von Paaren ein, die man einüben kann, damit Gespräche gut gelingen können. Zwar haben Frauen und Männer unterschiedliche Kommunikationsmuster und -motive, aber für liebende Paare besteht besonders das Bedürfnis, vom Anderen verstanden, anerkannt und wahrgenommen zu werden. Im Sinne einer Vertiefung ging der Referent auf die „5 Sprachen der Liebe“ (Gary Chapman) näher ein, denn Liebende müssen lernen, die bevorzugte Sprache der Liebe des anderen zu verstehen, denn Liebe zeigt sich auf unterschiedliche Arten und Weisen.

Wolfgang Fleckenstein, Verantwortlicher für die Animatorenausbildung, brachte das Apostolische Schreiben von Papst Franziskus, Amoris Laetitia, unter dem besonderen Aspekt der Ehevorbereitung und ihrer Bedeutung für die Familienpastoral zur Sprache. Im Kontakt mit den Paaren, die eine kirchliche Trauung wünschen, sieht der Papst eine besondere Chance und Herausforderung für die Pfarrgemeinden in der Zukunft.

Jacqueline Schwachtgen, Pastoralreferentin und Diözeanbeauftragte für Kleinkinderpastoral, weitete den Blick auf die Angebote der Pfarrgemeinde für junge Familien. Es muss ein Grundanliegen der Gemeinden sein, gerade jungen Familien das Gefühl zu geben, dass sie sie mit ihrer wichtigen Aufgabe der Kindererziehung nicht alleine gelassen werden. Für Paare, die sich in der Kirche trauen lassen, ist es wichtig, diese Perspektiven und Angebote im Blick auf die Familie kennenzulernen. Kinder haben besondere Bedürfnisse, denen mit entsprechenden Angeboten auf verschiedenen Ebenen Rechnung getragen wird.

Ein besonderer Zugang zur Thematik war die meditative Betrachtung der Emmausikone, die von Dorelies Evers geschaffen wurde. Hierin kommt besonders zum Ausdruck, dass bei all unseren Bemühungen immer einer mit uns unterwegs ist – manchmal unerkannt.

Wolfgang Fleckenstein

 
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