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10. Oktober 2019

Die katholische Kirche und die Medien

Vortrag und Seminar mit Jun.-Prof. Dr. Wolfgang Beck an der LSRS

Heilsame Verunsicherung. Was kirchliche Verkündigung im Umfeld einer Kultur der Digitalität und der klassischen Medien zu lernen hätte

Vortrag von Jun.-Prof. Dr. theol. Wolfgang Beck am 9. Oktober um 19.30 Uhr im Centre Jean XXIII:

Wolfgang Beck
Foto: © Julia Feist

In ihrem Selbstverständnis bestimmt sich die katholische Kirche mit der Pastoralkonstitution Gaudium et spes im 20. Jahrhundert als solidarisch mit ihren ZeitgenossInnen. Dies drückt sich gerade auch in einer lernenden Haltung aus (GS 44). In einer zunehmend durch Digitalität bestimmten Gegenwartskultur gilt dies besonders markant hinsichtlich der kirchlichen Verkündigung. Weder kann sie als einfache Weitergabe von Informationen, noch als bloße Belehrung von Mitmenschen verstanden werden. Wo religiöse Kommunikation derartig verstanden wird, erzielt sie nur geringe gesellschaftliche Anschlussfähigkeit. Lässt sie sich hingegen auf die Strukturen einer „Kultur der Digitalität“ ein, wird sie sich auch selbst wieder anfragen lassen. Jun.-Prof. Dr. Wolfgang Beck ging in seinem Referat diesen heilsamen Verunsicherungen nach, um darin Potenziale für die kirchliche Verkündigung der christlichen Botschaft aufzuzeigen.

Deutsch (traduction simultanée en français)
keine Anmeldung erfordert – Eintritt frei

Mehr als Katechesetermine und Gottesdienst!

Seminar zur Medienarbeit in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen am 10. Oktober von 9.00 bis 12.00 Uhr im Centre Jean XXIII:

Es gibt kein religiöses Leben ohne Kommunikation und im Raum der Kirche ist deshalb immer wieder nach geeigneten Formen der Glaubensverkündigung zu suchen, die der Zeit und dem kulturellen Kontext angemessen ist.

In diesem Seminar mit Jun.-Prof. Dr. Wolfgang Beck wurde an konkreten Beispielen der kirchlichen Kommunikation gearbeitet. Dabei sind sowohl Defizite in den Blick gerückt, wie auch Chancen und Potenziale, die ermöglichen sich mit konkreten Formen kirchlicher Verkündigung in ihren klassischen Formen (z. B. den Gemeindebriefen) und neuen Ansätzen zu befassen. Wo sich kirchliche Formen der Verkündigung und der Kommunikation vor Ort nicht darauf beschränken, kirchliches Leben zu organisieren, werden wichtige Potenziale zur weiteren Entwicklung erkennbar und können miteinander bearbeitet werden.

Deutsch – Eintritt frei

Der Referent

Wolfgang Beck, geb. 1974, ist katholischer Priester des Bistums Hildesheim und nimmt seit 2015 die Vertretung des Lehrstuhls für Pastoraltheologie und Homiletik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt a. Main wahr. Zudem ist er seit 2011 Sprecher für das „Wort zum Sonntag“ von der ARD und seit 2017 Mitglied des Redaktionsteams von feinschwarz.net, einem theologischen Feuilleton.

Buchtipp zum Thema

  • Wolfgang Beck, Die katholische Kirche und die Medien. Einblick in ein spannungsreiches Verhältnis, Würzburg, Echter, 2018: Das Buch vermittelt grundlegende Kenntnisse der katholischen Medienarbeit in der Moderne, bietet Grundlagenwissen über das kirchliche Medienengagement und erste Ansätze für eine Theologie der Digitalität.

Organisation: LSRS in Zusammenarbeit mit dem Service Communication et Presse (SCP)

Einladung zu den Veranstaltungen mit Wolfgang Beck (A5)
PDF 6 MB, 3. Juli 2019
 
LSRS – Centre Jean XXIII
52 rue Jules Wilhelm
L-2728 Luxembourg

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