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13. Februar 2019

Die ganze Wahrheit? Reden und Schweigen der Luxemburger Kirche über Judentum, Antisemitismus und Shoah nach dem Zweiten Weltkrieg

Konferenz am 13. Februar an der Uni Luxemburg mit Dr. Renée Wagener

Die Arbeitsgruppe „Geisteswissenschaften und Religion“ der Uni Luxemburg* lud ein zu einem Vortrag mit Dr. Renée Wagener – Historikerin und Journalistin, am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, von 19 bis 21 Uhr am Campus Limpertsberg (Bâtiment des Sciences, BSC E00 003).

Über den katholischen Antisemitismus in Europa vor 1940 gibt es besonders im Ausland mittlerweile viel Forschungsliteratur. Weniger im Fokus stand bislang, wie sich Kirche und Geistliche nach dem Zweiten Weltkrieg zu ihrer eigenen Vergangenheit verhielten.

Die Historikerin Renée Wagener hat sich mit der Geschichte von jüdischer Emanzipation und Antisemitismus sowie mit der Rolle katholischer Geistlicher bei der Verbreitung antisemitischer Stereotype in Luxemburg befasst. In ihrem Vortrag ging sie auf den fundamentalen Wandel in der Haltung der Luxemburger Kirche gegenüber Judentum und Antisemitismus ein, der sich besonders im Gefolge des Vatikanischen Konzils zeigte und in der öffentlichen Entschuldigung von 2000 ihren deutlichsten Ausdruck fand. Sie hat gefragt, inwiefern sich die Kirche in Luxemburg nach dem Zweiten Weltkrieg diesem Teil ihrer Vergangenheit stellte.

Auf dem Campus sind Parkplätze vorhanden sind. Sollte die Zufahrtsschranke zum Universitätsgelände geschlossen sein, genügt es sich über die Sprechanlage beim Wachpersonal anzumelden.

* In Zusammenarbeit mit: ALEH (Association luxembourgeoise des enseignants d’histoire), EwB und LSRS

Einladung zum Vortrag
PDF 157.5 kB, 26. Januar 2019
 
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