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3. Juni 2021

„Wo ist Gott? Wo ist der Mensch?“ – Das Werk des Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel im Spiegel seiner Autobiografien

Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Boschki, Leiter der „Forschungsstelle Elie Wiesel“ an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen

Die LSRS hatte zu einem Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Boschki eingeladen, der am 3. Juni 2021 um 18.30 Uhr in der Kirche Saint-Michel (rue Sigefroi, L-2536 Luxemburg-Stadt) stattfand.

Elie Wiesel hat als Jugendlicher die Todeslager der Nazis mit knapper Not überlebt. Seine Eltern, seine kleine Schwester und der größte Teil der Menschen seiner jüdischen Heimat wurden ermordet. In Auschwitz beginnt er, die Frage nach Gott zu stellen, die in seinem Werk stets eine Anfrage an Gott und Klage gegen Gott darstellt – niemals aber ohne Gott. Gleichzeitig stellt Wiesel scharfe Fragen an die Menschlichkeit des Menschen.

Seine Zeugnisse über die Lager, seine späteren großen Autobiografien bis hin zu seinem letzten Buch zeigen den Weg des Gotteskämpfers, Menschenrechtsaktivisten und Friedensnobelpreisträgers deutlich nach. Der Vortrag lässt an vielen Stellen Elie Wiesel selbst zu Wort kommen und bietet Raum zum Nach-Denken und Austausch.

Prof. Dr. Reinhold Boschki ist Lehrstuhlinhaber für Religionspädagogik und Leiter der „Forschungsstelle Elie Wiesel“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte sind die Grundfragen der Religionspädagogik, Katechetik und Religionsdidaktik.

Vortrag auf deutsch – Eintritt frei
Bitte die Einhaltung der sanitären Maßnahmen beachten

Einladung zum Vortrag – Update
 
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